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Damit ausschließlich Trophäen von hoher
Qualität bejagt werden, hat NAPHA ein Qualitätskontrollsystem
entwickelt, durch das verhindert wird, dass Berufsjäger und
Jagdführer Trophäen bejagen, die nicht der vorgegebenen
Mindestgröße entsprechen. Namibia ist eines von wenigen Ländern
in Afrika, die solch eine Form der Qualitätskontrolle
praktizieren -zur Sicherung einer starken Genetik und zum Schutz
der Interessen von Jagdgästen. Wie fast in allen afrikanischen
Jagdländern üblich, zahlt der Jagdgast die obligatorische
Abschussgebühr für die Trophäe, egal wie stark sie ist und in
welcher Medaillenklasse sie liegt.
Das NAPHA-Medaillenprogramm wurde nicht nur deshalb
eingerichtet, um den Jagdgast mit einer Auszeichnung für die in
Namibia erlegten Trophäen zu belohnen, sondern auch als
Einnahmequelle für NAPHA, womit die vielfältigen Projekte
finanziert werden, die für die Zukunft der Jagd wichtig sind.
Außerdem fließen für jede
Medaille, die verkauft wird, 10 N$ in kulturelle und soziale
Projekte. Die Maße der Trophäen für die Klassifizierung in die
jeweilige Medaillenklasse und die Preise für die Medaillen und
Urkunden finden Sie in der NAPHA-Internetseite siehe oben.
Das NAPHA-Medaillenmesssystem basiert auf
Safari Club International (SCI), d. h. die Summe beider
Hornlängen und beider Basisumfänge ergibt die Punkte. Es gibt
jedoch zwei Ausnahmen:
* Warzenschwein -gemessen werden Länge und Umfang nur des
längsten Zahnes
* Elefant -das kombinierte Gewicht beider Stoßzähne in
britischen Pfund (lbs). |